STYLE NOTES / 01
Layering, das sich gut anfühlt.
Drei Lagen, ruhige Farben und genug Bewegungsfreiheit.
Layering bringt Tiefe in einen Look und macht ihn flexibel. Bei großen Größen funktioniert es besonders gut, wenn jede Lage eine klare Aufgabe hat und nicht einfach nur zusätzlich Stoff produziert.
Starte mit einer ruhigen Basis.
Ein schlichtes T-Shirt oder ein feiner Rollkragen bildet die erste Ebene. Entscheidend ist die Länge: Das Unterteil sollte beim Sitzen nicht hochrutschen und unter der nächsten Lage nicht in Falten stehen. Prüfe außerdem Brust, Bauch und Oberarm, denn dort addiert sich später jede weitere Lage.
Gib der zweiten Lage Raum.
Ein offen getragenes Overshirt oder Hemd macht den Look lockerer und erzeugt eine vertikale Linie. Trotzdem sollte es sich entspannt schließen lassen. Zieht die Knopfleiste schon ohne Jacke auseinander, wird das gesamte Outfit schnell unbequem.
Die äußere Lage braucht Reserve.
Weste, Jacke oder Mantel werden über bereits vorhandenen Stoff gezogen. Deshalb nicht nur im Stehen testen. Arme nach vorn nehmen, hinsetzen und die Jacke einmal schließen. Wenn Schulter, Bauch oder Rücken sofort spannen, fehlt Bewegungsreserve.
Farben und Materialien ruhig staffeln.
Mit zwei bis drei Grundfarben bleibt ein mehrlagiger Look übersichtlich. Unterschiede können stattdessen über Materialien entstehen: glatter Baumwollstoff, Strick, Denim oder Steppstoff bringen Tiefe, ohne den Look unruhig zu machen.
Beurteile immer den ganzen Look.
Ein einzelnes Teil kann gut sitzen und in Kombination trotzdem zu lang, zu kurz oder zu voluminös wirken. Zieh deshalb alle geplanten Lagen gleichzeitig an und prüfe Schulter, Saum, Ärmellänge und Bewegungsfreiheit zusammen.
Olive Utility Look ansehen Maße und Passform im Fit-Guide
